Wir geben Verschleiss keine Chance.

Verschleißschutz in Industrieanlagen

Die Einflussfaktoren für Verschleiß, d.h. die Höhe und Geschwindigkeit des Materialabtrags, sind vielfältig: Eigenschaften des Schüttgutes (z. B. Korngröße und –schärfe, Feuchtegehalt und chemische Aggressivität), Betriebsbedingungen wie Fördergeschwindigkeit, Durchsatzmenge oder Fallhöhe und Werkstoff sowie konstruktive Ausführung von Anlagenteilen.

Abrasiv-Verschleiß in Industrieanlagen ist vor allem immer dort anzutreffen, wo Massenschüttgüter gewonnen, transportiert, aufbereitet, weiterverarbeitet und gelagert werden. Bei Transport, Aufbereitung und Weiterverarbeitung können aufgrund von Feuchtigkeit und aggressiven Medien zusätzlich auch korrosive Beanspruchungen der Anlagenteile auftreten.

Verschleißarten

  • Abrasiv-Verschleiß (auch Abrieb-, Gleit- oder Furchungs-Verschleiß genannt): Die ritzende Einwirkung des parallel zur Bauteiloberfläche gleitenden oder strömenden Fördergutes.
  • Prall-Verschleiß: Das Fördergut prallt aufgrund von Schwer- oder Fliehkraft auf eine Oberfläche und reißt Materialteilchen heraus
  • Verschleiß durch mechanischen Abrieb und Korrosion: permanenter Materialabtrag, hierdurch z. B. kontinuierliche Abnahme der Wandstärke eines Bauteils

Einflussfaktoren: Werkstoff – konstruktive Ausführung – Betriebsbedingungen

Da die Eigenschaften des Schüttgutes nicht beeinflussbar sind, lässt sich eine Verschleißminderung hauptsächlich über die Einflussfaktoren „Werkstoff“, „konstruktive Ausführung“ und „Betriebsbedingungen“ erreichen.
Letztere sind oftmals vorgegeben, d.h. realistisch bei der Planung neuer Anlagen zu optimieren.
Da Verschleiß und Korrosion stets von der Bauteiloberfläche ausgehen, werden bei der konstruktiven Gestaltung des Anlagenteils die folgenden zwei Eigenschaften betrachtet:

  • Festigkeitseigenschaften des Werkstoffes zur Aufnahme statischer, dynamischer und thermischer Beanspruchungen
  • Oberflächeneigenschaften des Werkstoffes zur Abwehr von Verschleiß und Korrosion

In der Praxis hat sich die Kombination aus zwei verschiedenen Werkstoffen für die beiden unterschiedlichen Funktionen bewährt:

  • Ein Werkstoff erfüllt die notwendigen Festigkeitseigenschaften
  • Gleichzeitig ist er Träger für einen speziellen Verschleißschutz-Werkstoff, der über die geforderten Oberflächeneigenschaften verfügt

Die Kombination von Träger- und Verschleißschutzwerkstoff hat sich daher in vielen Fällen als eine sehr wirtschaftliche Lösung erwiesen.

Bei einem optimalen Verschleißschutzsystem erhalten die betroffenen Anlagenteile eine Schutzauskleidung mit einem verschleißfesten Werkstoff, der zusammen mit der geeigneten Befestigungsart – abgestimmt auf die jeweiligen Betriebsbedingungen – definiert wird. Hierfür ist eine präzise Analyse des Zusammenwirkens der unterschiedlichen Verschleißfaktoren notwendig.

  • Abwasser/ Klärwerke
  • Betonwerke
  • Brauereien, Mälzereien
  • Chemische Industrie
  • Gaswerke
  • Glaswerke
  • Hütten-/ Walzwerke
  • Kalk-, Sand-, Kaliwerke
  • Kohle-, Erzbergbau, Kokereien
  • Kraftwerke
  • Müllverbrennungsanlagen
  • Papierfabriken
  • Schrottverwertungsbetriebe
  • Zement- und Kieswerke
  • Zuckerfabriken
  • Abscheider
  • Becherwerke
  • Behälter
  • Bunker
  • Düsen
  • Fülltrichter
  • Mischer
  • Pumpen
  • Rinnen
  • Rohrleitungen
  • Rutschen
  • Sichter
  • Silos
  • Zyklone
  • Asche
  • Erze
  • Getreide
  • Gips
  • Kalk
  • Kies
  • Kohle
  • Koks
  • Sand
  • Schlacke
  • Sinter
  • Späne
  • Zement
  • Zunder
  • Hartsteinzeug
  • Schmelzbasalt
  • Aluminiumoxid-Keramik
  • Zirkonoxid-Keramik
  • Siliciumoxid-Keramik
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